Der Stiftungsfonds funktioniert nach folgenden Eckpunkten:1. Die Stifterin/der Stifter bestimmt den gemeinnützigen Zweck, den der Stiftungsfonds erfüllen soll. Beispiel: Förderung von lernschwachen Jugendlichen.2. Ist der Zweck mit den Satzungszielen der ZEIT-Stiftung (Förderung von Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung) vereinbar, kann der Stiftungsfonds in der ZEIT-Stiftung errichtet werden.3. Der Fonds erhält einen eigenen Namen (z.B. Elke Müller Fonds für lernschwache Kinder und Jugendliche).4. Die Stifterin/der Stifter schließt eine Zustiftungsverein- barung mit der ZEIT-Stiftung. Der Vertrag regelt die Höhe des Fonds, die Beteiligung des Stifters an Förderentschei-dungen (falls gewünscht), die Häufigkeit der Information an den Stifter, die Werbung für den Fonds (falls gewünscht).5. Die ZEIT-Stiftung legt das eingebrachte Kapital des Stiftungs- fonds im Rahmen ihrer eigenen Vermögensverwaltung an. Es wird Teil des Gesamt-Stiftungskapitals. Die Erträge des Stiftungsfonds entwickeln sich demnach im Gleich-klang mit den Erträgen des Gesamtkapitals. In den letzten drei Jahren (2010 ­ 2012) betrug die Ausschüttung im Durchschnitt 3,1%. 6. Bei der ZEIT-Stiftung fallen Verwaltungskosten von durchschnittlich 13% an. Beispiel: 1 Mio. Euro Stiftungsfonds-Kapital Ende 2011 31.000,- Euro Ausschüttung 3,1% Ende 2012 4.070,- Euro Verwaltung 13% 26.970,- Euro für die Zwecke des Stiftungsfonds 7. Die ZEIT-Stiftung erledigt alle Verwaltungsaufgaben für die professionelle Vermögensanlage und für die mit dem Fonds verfolgten Förderungen (Ausschreibung, Begutach-tung der Anträge, Entscheidung über die Förderungswürdig-keit und Förderhöhe, Schriftwechsel mit den Geförderten, Einholen der Verwendungsnachweise, Nachweispflicht gegenüber dem Finanzamt für gemeinnützige Körperschaften und der Stiftungsaufsicht). Dies geschieht in gleicher Weise wie es die ZEIT-Stiftung seit vierzig Jahren für alle die Förder-projekte erledigt, die sie aus den Erträgen ihres Stiftungs-kapitals errichtet bzw. bewilligt hat.8. Der Stiftungsfonds ist steuerrechtlich eine Zustiftung. Diese ist schenkungsteuer- und erbschaftsteuerfrei. Für die Zustiftung gilt § 10b EStG: Der Zustifter kann bis zu 1 Mio. (ein Zustifterehepaar bis zu 2 Mio. Euro) alle zehn Jahre bzw. auf bis zu zehn Jahre verteilt von dem Gesamtbetrag seiner Einkünfte abziehen. Die Erträge aus dem Fonds kommen also ohne Steuerlast dem gewählten gemeinnützigen Zweck zugute. Wegen der steuerlichen Behandlung einer Zustiftung sollte im Einzelfall ein auf diesem Gebiet erfahrener Berater hinzugezogen werden.Eine ebenso einfache wie wirkungsvolle Möglichkeit, nachhaltig Gutes zu tun.DER STIFTUNGS- FONDS.Der Stiftungs- fondsmit Ihrem NamenEine ebenso einfache wie wirkungsvolle Möglichkeit, nachhaltig Gutes zu tun.Bei Einzelfragen helfen wir in der ZEIT-Stiftung gern weiter. Wenden Sie sich unmittelbar an den Vorstand der ZEIT-Stiftung:Vorsitzender des Vorstands:Prof. Dr. Michael GöringTelefon: 040 41336850 Vorstand Finanzen:Dipl.-Kfm. Michael BerndtTelefon: 040 41336950ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius Feldbrunnenstraße 5620148 HamburgTelefon: 040 413366www.zeit-stiftung.deHamburg, April 2013
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