Liebe Leserinnen, liebe Leser, wohnen Sie wie die meisten Menschen in Deutschland in einer Stadt? Oder auf dem Dorf? Zieht es Sie in eine Metropo-le? Oder schwärmen Sie von der Idylle im ländlichen Raum? Wo auch immer Sie leben oder wohin es Sie zieht: Jeder Lebensraum ist ein Ort, in dem Menschen zusammen-kommen. Und wo immer das passiert, entsteht Dynamik. Menschen wollen ihr Umfeld bewegen, gestalten und neue Ideen umsetzen. Egal wo.Seit Mitte 2019 widmet sich das Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung dem großen Thema Stadt.Land.Zukunft. Wir haben zum einen zwei Studien in Auftrag gegeben, um das Stadt-Land-Verhältnis besser zu verstehen. Und haben in Gesprächen mit Menschen vor Ort ganz konkrete Ideen gesammelt: Wie gelingt es, Städte und ländliche Räume besser zu verbinden? Wie können Techno-logien dabei helfen? Was können Politik und Verwaltung tun? Diese Fragen beschäftigen uns als gemeinnützige Stiftung, weil wir uns für eine liberale, weltoffene Gesellschaft einsetzen, für Demokratie und Zusammenhalt. Wenn aber Karrierechancen, Teilhabe und Wohlstand stärker mit dem Leben in Ballungs- zentren verbunden sind, drohen die Bewohner:innen ländlicher Regionen im Wettbewerb um Arbeit, faire Löhne und gute Versorgung zurückzufallen. Das gilt es zu verhindern. In unseren Gesprächen sind wir vielen Akteur:innen begegnet, die die großen Herausforderungen unserer Zeit anpacken – und deren Geschichten wir nicht für uns behalten wollen. Menschen in Brandenburg, die Begegnungsorte schaffen. Frauen und Männer in Südhessen, die Unternehmen gründen und Initiativen starten. Persönlichkeiten, die Räume zwischen Stadt und Land zu Zukunftsorten machen, in Mecklenburg oder Schleswig-Holstein. Kurzum: Leute, die etwas bewegen. Wir erzählen Geschichten vom Aufbruch. Lassen Sie sich auf den folgenden Seiten inspirieren und diskutieren Sie (mit uns) darüber, was Sie bewegt.Da ist etwas in BewegungManuel J. Hartung, Vorstandsvorsitzender ZEIT-StiftungMirjam Büttner, Leiterin Bucerius Lab ZEIT-Stiftung3ZEIT-StiftungEDITORIALCoverfotos: Stocksy; Fotos: Ulrich Perrey
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